Jürgen Wagner

Worte

 


 
 
In Stein gemeißelt
Ins Wasser geschrieben
In Rinde geritzt
In Büchern geblieben
 
Auf Zettel gekritzelt
In Briefen verfasst
Auf Papier gedruckt
Gedanken als Gast
 
So flüchtig das Wort
Und mächtig der Geist
Das Bild und die Schrift
Uns Dauer verheißt





Anm.:  es gab und gibt durchaus Völker wie einst die Kelten, oder heute die Aborigines in Australien, die ihre Tradition ganz bewusst nur mündlich weitergeben - und sie dadurch schützen und lebendig halten. Die sog. alten Hochkulturen von Sumer, Ägypten, Indien bis China haben vor 5-6000 Jahren die Schrift entwickelt, wodurch Verträge, Verwaltung und Besitzstände festgehalten, Verfälschungen in der Tradition vermieden werden konnten und eine quasi ewige Bewahrung des Vergangenen möglich wurde. Die Kunst des Schreibens war hoch angesehen, die wenigen Schriftkundigen gehörten zur führenden Schicht des Volkes. In frühester Zeit wurde das Geschriebene auf Tontafeln festgehalten (Mesopotamien) oder in Rinderknochen geritzt (China). Zieht man die Linien noch weiter, sind es Höhlenfelsen, auf die die frühe Menschheit ihre Symbole und Bilder malte


Collage 'Der Stein der Schreibenden'' © Inge Hoppe-Grabinger mfE.

 

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