Ursula Rischanek

Wasting Time 🕰️

Es war ein Tag, wie viele schon zuvor.

Verschwendend Zeit, die oft so zäh verrinnt.

Man repliziert sodann hierauf des Nachts.

Gedanken steigen mitunter empor.

Man frägt ob es noch irgend etwas bringt.

 

Sich mit schönen Dingen zu befassen,

die einem nichts an wertvoll Zeit geraubt.

Zu viel an Nichtigkeiten an der Zahl,

an die man viel zu lang zu sehr geglaubt.

 

Wär es nicht endlich, endlich an der Zeit,

um aufzuwachen aus manch bösem Traum?

Ins Gesicht der Zukunft selbst zu lachen

und künftig sich alleine nur zu traun.

 

Niemand hat das Recht dir wohl zu sagen,

was gut für dich und was so furchtbar schlecht.

Der eine Schritt durch diese Tür hindurch,

für sich selbst ist er allein zu wagen.

Verfangen manchmal in so manch Geflecht.

 

Doch einerlei ist es ob man noch jung,

oder vielleicht an Jahren auch schon reich.

Den Blick auf das was uns noch hält in Schwung,

denn letztlich sind wir alle einmal gleich.


© Uschi R.

Bild:VladimirKush 'Full Steam Ahead'

zu hören: https://poeten.de/forums/topic/34959-%E2%80%8B-wasting-time-%F0%9F%95%B0%EF%B8%8F-%E2%80%8B/

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Aus dem Wald in die Pfanne ... Tief unterm Büschel Gras versteckt, mit einem Blatt noch abgedeckt, beobachtet ein Pilz im Wald so manch befremdliche Gestalt. Sie schlurfen, ein paar trampeln auch, in Stiefeln und 'nem Korb vorm Bauch, das scharfe Messer in der Hand, den Blick zum Boden stets gewandt. Ein Freudenschrei, ein scharfer Schnitt, so nehmen sie Verwandte mit; und der versteckte Pilz, der weiß, im Tiegel ist es höllisch heiß. So brutzeln aber will er nicht! Da bläst ein Sturm ihm ins Gesicht, es rauscht und wirbelt ringsherum, schon bebt der Wald - ein Baum fiel um. Genau auf seinen Nachbarn drauf. Das ändert seinen Denkverlauf: "Welch übles Ende: Einfach platt! Da mach' ich lieber Menschen satt." Drum reckt er sich aus dem Versteck, er will jetzt plötzlich dringend weg: "Vergesst mich nicht! Ich bin gleich hier und sehr bekömmlich, glaubt es mir."

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