Aylin

Ein Abend mit dem Kack-TV-Programm in den Sommerferien

Ein Abend mit dem Kack-TV-Programm in den Sommerferien

 

Da sitz ich abends vorm TV

mit lecker Joghurt und Wauwau,

dann stell ich fest, da läuft nur Driss,

weil alles Wiederholung is.

 

Ja, Urlaubszeit, kann man es fassen?

Da hocken alle auf Terrassen

und grillen, grölen, Tarzan fragt:

Willst noch’n Würstchen? Selbst gejagt!

 

Der Hund vielleicht, sag ich dann spröde,

denn zuviel Würstchen machen blöde.

Hab ich gelesen, irgendwo.

Du liest noch? Man will wissen, wo.

 

Drum sitz ich lieber vorm TV,

ist nicht verkehrt, und schau, werd schlau.

Doch kommt nicht mal auf Arte Geist.

Der ist mit allen mitverreist.

 

Die Spielshow -guckt mein Mann- gewann

ein ziemlich Kluger, der was kann.

Der wusste, was ein „Pöb“ is - he!

Ich wusste’s nich und das tat weh.

 

Dann kommt ’ne Doku - was für Zeiten! -

vom Weib mit zwölf Persönlichkeiten.

Ich denk: Ich träum heut Nacht den Scheiß!

Und außerdem ist mir zu heiß.

 

Die Nachrichten ham Ukraine,

man quatscht von irgend ’ner Turbine.

Ich zapp - man mordet und man f…

und letztlich hat mir dann vertickt,

 

damit ich endlich glücklich sei,

das Homeshopping ganz nebenbei

vier Hosen, die ich gar nicht brauch.

und ich geh zum Balkon und rauch.

 

Sag nix - Schimanski rauchte auch!

 

 

 

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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