Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Traurig aba wahr....“ von Ingrid Höft


Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Ingrid Höft anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Mundart“ lesen

Bild vom Kommentator
Hey, Ingrid,
Klasse Versal...
Kennst Du meine Hexenverbrennung in Werdenfels schon?
Grausamer als der Mensch ist kein Lebewesen... Hast Recht!
Bild vom Kommentator
Ingrid, a liab's Hexal, wia di, hätt'ma domois sicher neit vabrennt,
du häst den Pforran ane zund'n und daunn wast greinnt;-) grins* und Mundort hobn dei domois söba gor neit greid't.

GN8 und lG, Bertl.

Ingrid Höft (01.02.2011):
Lieber Bertl, do waar i mia ned so sicha wia du, i kenn mi, i bin ned so liab wia des von da weitn vielleicht ausschaut. I muaß mi mindesten 1 moi am Dog rasiern damit ma de Haar auf meine Zähn ned siegt. Jetzt wünsch i dia no a guade Nacht lG Ingrid

Bild vom Kommentator
Liebe Ingrid,
Deine Mundart-Gedichte finde ich immer wieder umwerfend.
Auch bei traurig aber wahren Themen kannst Du am Ende
noch einen recht humorvollen Schluss finden.
Da ich ein großer Fan der Musik von H.-J. Buchner / Haindling bin,
fällt es mir nicht schwer, Deine Texte zu lesen und zu verstehen.
LG Siegfried

Ingrid Höft (01.02.2011):
Lieber Siegfried, vielen Danke für Deine lobenden Zeilen, freut mich wenn Dir meine Gedichte gefallen. Ja wenn man die bayr. Mundart erst einmal im Ohr hat geht es natürlich leichter. Wenn Du ein Fan von Haindling bist hast Du dir auch schon einmal den Konstantin Wecker angehört? Der ist mein absoluter Favorit in Sachen bayr. Liedermacher, allerdings auch sehr politisch aber nicht nur. Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag mit lG aus Baern Ingrid

Bild vom Kommentator
liebe Ingrid,
der Erfinder des Fallbeils war der französische Arzt Joseph-Ignace Guillotin. Er war selber ein Gegner der Todesstrafe. ER hat sie erfunden, weil er sie für humaner hielt, als das Verbrennen , Vierteilen und Pfählen, was sonst üblich war. Das Volk war sauer übe diese Erfindung, weil es nicht mehr sehen konnte, wie sich der Verurteilte quälte. Nette Menschen nciht? Nachdem man das Fallbeil nach ihm benannt hatte, hat seine Familie nach seinem Tod einen anderen Namen angenommen. Dein Gedicht haut genau ins Schwarze all unserer Menschen-Vergangenheit. Wie greuslig, grausam und hässlich können doch Menschen sein, leider auch heute noch.

liebe Grüße,

Heidi

Ingrid Höft (01.02.2011):
Liebe Heidi, vielen Dank für Deinen Unterricht in Sachen Guillotin, das wußte ich noch nicht, man lernt nie aus. Übrigens wurde bei uns hier in LA noch im 1900 Jahrhundert ein Hexenurteil gesprochen, allerdings nicht mehr vollstreckt, die HEXE wurde begnadigt mit Kerkerhaft bei Wasser und Brot. Wußtest Du daß dann das Vermögen der Verurteilten immer der Kirche bzw. dem Staat zugefloßen ist. Das ist übrigens noch heute so, daß Vermögen von Verurteilten dem Staat zufällt und nicht den durch das Verbrechen Geschädigten. So einen Fall gab es die letzten Jahre in Bayern und trotz Urteil des Bundesverfassungsgerichts muß der Staat den Schaden nicht aus dem Vermögen bezahlen. So jetzt wünsche ich Dir noch einen schönen Tag und sei lieb gegrüßt aus Nbb Ingrid

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).