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„Gottwohlgefällig.......“ von Anschi Wiegand


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gut hast du dir dein Trauer von der Seele geschrieben. Liebe predigen und anders leben, das kenne ich leider auch zur genüge. Schade gerade im Glauben liegt soviel Kraft.

Alles Liebe
Heidemarie

Anschi Wiegand (25.09.2006):
Ich finde auch, dass man spüren sollte, dass Glaube Liebe ist und Kraft gibt...auch nach außen hin! Und es ist schwer, jemanden zu "greifen", der offensichtlich so viele fromme Dinge tut, dabei aber das wirklich Wesentliche hintenan stellt (und das nicht wahrhaben will). Es ist schade für die betroffenen Kinder...und letztlich auch für den Vater, der sie dadurch immer mehr verliert... Danke für deinen netten Kommentar! Anschi

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sehr hart, wenn man solche Worte sagen muß, Angela - es ist schlimm, wenn man neben seiner Liebe zu Gott seine Kinder vernachlässigt ( ich selbst habe diesen Glauben nicht ) - du hast in deinem Gedicht sehr deutliche Worte sehr gut rübergebracht

Liebe Grüße von Detlef

Anschi Wiegand (07.06.2006):
Ich glaube, es ist in frommen Kreisen ein weit verbreitetes Phänomen...leider! Vor lauter Nächstenliebe und Aktivismus in der Gemeinde vergisst man oft die, die einem am Nächsten sind und die einen am nötigsten bräuchten... Bitter auch, wenn der 16jährige Sohn dann den Vater nach seinen Prioritäten fragt...und keine Antwort kriegt... L.G. Anschi

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Liebe Angela ich weiß was Du sagen willst. Noch sind wir hier auf dieser Welt. Ich habe einmal zu unserem Priester gesagt, ich könne nicht zum sonntäglichen Gottesdienst gehen, weil ich fünf Kinder habe. Da sagte er: "Kinderdienst ist der höchste Gottesdienst". Liebe Grüße v. Walburga.

Anschi Wiegand (06.06.2006):
Das sehe ich ähnlich. Ich denke, Liebe ist das Wichtigste, das wir Kindern mitgeben können. Wer Liebe erlebt, kann auch einen liebenden Gott erfahren. Wer Liebe nur predigt, aber nicht wirklich ausdrücken kann, kann mit seinem Leben nicht überzeugen... Herzlichen Gruß! Anschi

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Liebe Anschie,
Ehrlich gesagt, du tuest mir leid. Man kann sogar den Dienst zum Herrn übertrieben, und ich finde das Verhalten deines Mannes höchst unchristlich. Wo ist die Liebe, die er predigen muss, oder gibt es nur die Liebe zu Gott ?
Liebe Grüße,
Karl-Heinz

Anschi Wiegand (06.06.2006):
religiöser Aktivismus kann auch eine Flucht sein, um sich den Problemen vor Ort nicht stellen zu müssen... Schade ist es für die Kinder. Sie sehen ihren Vater jedes zweite Wochenende...wenn er denn Zeit hat...doch leider sind ihm häufig diese kirchlichen Termine wichtiger... Jedoch war das auch schon vor der Trennung nicht viel anders... Ich fürchte, die Kinder haben bald überhaupt keine Lust mehr, sich auf Besuche einzulassen, wenn er eh immer andere Termine auch an diesen Wochenenden hat... - und werden sich ihm genauso entfremden, wie ich es tat... Ich werde sie jedoch nicht mehr zu den Besuchen drängen...es liegt an IHM, seine Prioritäten zu wählen... Lieben Gruß! Anschi

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man kann niemanden zu seinem"glück" zwingen...auch einen vater nicht, sich seinen kindrn zu widmen...ich denke man kann seinen glauben auch dadurch wahrnehmen, zeigen..leben, indem man die seelsorge für seine kinder sehr ernst nimmt..die entscheidung trifft jeder selbst...verantwortung für diese entscheidungen kann man nicht abgeben...
wenn MAN es versucht..ist es einfach nur..ARM...,alexander

Anschi Wiegand (06.06.2006):
nicht arm...eher ist es traurig, wenn ein Menschenherz...vielleicht auf Grund der eigenen Erziehung... nie gelernt hat, Liebe wirklich zu schenken ohne Gegenleistungen und ohne Forderungen... Jedoch glaube ich, dass jeder die Möglichkeit hat, sich zu ändern, wenn er das wirklich will... Lieben Gruß! Anschi

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LIEBE ANGELA,
dieser Mensch ist noch am Suchen. Vielleicht findet er über GOTT den goldenen Mittelweg. Das wäre ihm und allen Angehörigen sehr zu wünschen.
Ich sage mir auch oft: "Alles in GOTTES HAND", denn es gibt Situationen im Leben, die mit bestem Willen augenblicklich nicht zu ändern ist.
GOTTVERTRAUEN ist da wirklich die einzige Lösung.
Dir wünsche ich eine gute Zeit: Christine



Anschi Wiegand (06.06.2006):
Leider hilft ihm sein Gottvertrauen nicht, den Weg in die Herzen seiner Kinder zu finden..... Und bis er es eventuell doch mal erkannt hat, wird es zu spät sein... so wie bei unserer Ehe... Als er anfing, mich ernst zu nehmen und um mein Bleiben zu kämpfen, war meine Liebe zu ihm erfroren... Ich wünschte mir, sein Glaube würde bewirken, dass er seine Kinder lieben kann wie sie sind und dass er ihnen das auch zeigen könnte.....:-( MIR geht es ansonsten gut, denn ich habe einen Menschen gefunden, der mich annimmt und liebt, wie ich bin! Der nicht "fromm" ist, aber da ist für mich und meine Kinder und der Liebe nicht predigt, sondern tut... Herzlichen Gruß! Anschi

NicTimeless

06.06.2006
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deine zeilen berühren, auch wenn sie voller wut sind -*zu sein scheinen*.

traurig, wenn väter ihre kinder verlassen *davon kann ich ein lied singen*. und doch.. hoffe ich, deine kinder sind irgendwann in der lage,
gott.. nicht mit einzubeziehen.

theologiestudium hin oder her...
es ist nichts anderes, als menschliches versagen - wenn auch hinter einem doppelmoraligem schleier ..

die erste "strophe" fand ich übrigens
fast zerreissend gut.

wenn das lyrische ich .. eins ist mit dir.. wünsche ich dir kraft - für dich und deine kinder.
wenn nicht.. natürlich auch ;-)

herzlichen gruß,
Nicole

Anschi Wiegand (06.06.2006):
Hallo Nicole! Danke für deinen netten Kommentar! Ja, es war eine Menge Wut in diesen Zeilen - und es war gut,dass ich sie endlich raus gelassen habe. Verlassen habe ich... im räumlichen Sinn, meinen Mann vor 2 Jahren, weil unsere Lebensvorstellungen sich immer mehr voneinander entfernt hatten. Zwei Kinder sind bei mir, der Älteste lebt bei ihm... aber nur ein paar Straßen entfernt von mir. Mit der Besuchsregelung klappt es, trotz Jahresplanung, immer wieder nicht, weil "kirchliche Termine" wichtiger sind... und seine Ferien sind größtenteils verplant mit Einkehrtagen im Kloster oder Theologiestudium. Inzwischen haben auch die Kinder kein großes Bedürfnis mehr, ihre Zeit dort abzusitzen, wo sie sich als störend empfinden... und ich habe mir gestern vorgenommen, künftig keine Vermittlungsversuche mehr zu machen, die mich immer wieder Kraft kosten und letztlich nichts bringen. Und ich hoffe, dass mein Sohn weiß, dass er jederzeit hier sein darf, wenngleich ich räumlich leider nicht die Möglichkeiten habe, ihm ein eigenes Zimmer zu geben (bei seinem Vater haben sie zu zweit ein ganzes Haus...). Er ist fast 17 und ich hoffe, er kommt mit dieser Regelung klar...denn zurück kann und will ich nicht...*seufz* Lieben Gruß! Anschi

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