Andreas Gritsch

Double Whopper

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das kleine Tierheim im Nachbardorf war damals stark ausgelastet. Vanessa studierte Jura an einer Elite-Universität, sie hatte eine Mitgliedskarte im Fitneßclub und wurde mal gefragt, ob sie nicht Lust hätte als Model zu arbeiten. Es befand sich auf einer Anhöhe gleich hinter dem größten Bauernhof des Landkreises. Sie war eine junge Frau, die gerne Abenteuer erlebt und ständig neue Erfahrungen macht. Durch ein kleines Stück des angrenzenden Waldes konnte das Heim aber nicht von der Hauptstraße eingesehen werden, und um es zu erreichen, mussten Autofahrer über den Kreisverkehr einen Umweg machen. Doch es gab auch in ihrem Leben dunkle Seiten. Unterschiedlichste Arten der Tierwelt fanden hier einen Ort an dem sie gemeinsam lebten, welcher für sie aber nur als Aufenthaltsort für kurze Dauer gelten sollte. Vanessa hatte immer damit zu kämpfen, die Meinung anderer über ihre Person der eigenen Leistung voranzustellen. Alle Herrchen und Weibchen wünschten sich natürlich ein neues Zuhause für ihre überdrüssig gewordenen Tierchen. Sie war sich dieser Tatsache bewusst, aber konnte nicht lange damit umgehen. Letztendlich konnten aber leider nur zwei kleine Hunde von diesem Heim vermittelt werden. So wollte Vanessa die Eröffnung einer neuen Praxis, von bundesweit bekannten Psychologen im Gebäude ihres Luxus-Lofts, als schicksalhaft erkennen und ließ sich dort behandeln.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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