Emely Mayr

Wenn Engel schlafen

Ich bin keine professionelle Autorin, ich schreibe nur weil es mir sehr viel Freude bereitet. Das ist ein Anfang einer geschichte die mir Spontan eingefallen ist, ich bitte um feedback und kritik . Danke im Voraus. 

  
Kapitel 1
 
Am 30.06 wurde ich, Emilia White, in Fremont geboren und in 2 Wochen sollte ich endlich 18 werden. Ich konnte es kaum erwarten aber ich hatte ja keine Ahnung, dass mein Leben sich ab diesem Tag für immer verändern sollte.
Mit meinen roten langen  Haaren ohne einen besonderen Schnitt, da wir kein Geld für einen Friseur haben, und meiner Schmalen Figur die ich eher wenig betont preisgebe, bin ich eben ein ganz normales Mädchen, dass hier auf der Erde so rumschlendert.
Ich bin in einer recht Armen Familie aufgewachsen und wir besitzen nicht viel aber es reicht und ich bin glücklich, die meiste Zeit jedenfalls. Immer wenn ich die anderen Menschen beobachte wie sie die Einkaufsmeile entlang schlendern mit unglaublich vielen Einkaufstüten in der Hand bin ich  einen Moment lang etwas neidisch, es scheint als hätten sie keinerlei Sorgen. Ich wünschte wir hätten auch keine Sorgen und könnten so fröhlich die Einkaufsmeile entlang gehen. Aber ich will mich nicht beschweren, meine Eltern würden ihr letztes Hemd für mich geben und natürlich auch für meine beiden Schwestern, Clarissa und Melinda.
Heute ist Montag. Ich bin schon 6.00 Uhr morgens munter, weil ich 7.30 Uhr in der Highschool sein muss. Ich gehe auf die Harvey Green und beende sie endlich dieses Jahr. Die Highschool ist nicht gerade der schönste Ort auf der Welt und jeder ist froh wenn er hier raus kann inklusive mich. Zur Schule hab ich es nicht weit also laufe ich dort hin. Der Weg dorthin ist eigentlich immer total Chaotisch, um diese Uhrzeit ist hier einfach viel zu viel los. Ich werde normalerweise jeden morgen mindestens einmal angerempelt und vor Fahrradfahrern muss ich mich besonders in Acht geben, die können einem ganz schön Weh tun. Kurz vor Unterrichtsbeginn erreiche ich heute, tatsächlich unversehrt, die Schule. In meinem Klassenzimmer angekommen wartet schon meine unglaublich laute Latein Klasse. Eine kleine Information am Rande, ich liebe, liebe, liebe Sprachen, meine Fächer bestehen glaube ich nur aus Sprachen. Ich setze mich also zwischen den ganzen rum hampelnden, tratschenden und kichernden Menschen auf meinen Platz und warte bis es Klingelt. Und es Klingelt. Aber es kommt und kommt einfach kein Lehrer, worauf die Klasse wieder anfängt zu kichern und tratschen und was sie eben sonst noch so machen. Normal bin ich ein sehr fröhlicher Mensch und bin auch einer dieser Leute, die keine Gelegenheit auslassen die sozialen Kontakte aufrecht zu erhalten. Heute ist davon aber nicht viel zu merken, irgendwie ist es nicht mein Tag und mich nervt das alles ein bisschen, ich weiß selbst nicht warum. Jedenfalls bemerken das auch meine besten Freunde Luna und Elliot und sprechen mich darauf an: “Hey Emilia, was ist los? Hast wohl schlecht geschlafen?“ sogar die beiden nerven mich grade, ich will eigentlich nur meine Ruhe. Aber ich überlege ob ich vielleicht tatsächlich schlecht geschlafen habe, irgendeinen Grund muss es ja für mein empfinden geben. Aber ich stelle fest, dass ich geschlafen habe wie ein Baby. Ich antworte trotzdem freundlich: „ Oh Leute, ganz ! ehrlich, ich habe keinen blassen Schimmer, Heute ist einfach nur nicht mein Tag.“ Elliot schaut mich mitleidig an, ich glaube er kennt mich mit so einer Laune gar nicht. Luna streichelt mir liebevoll über die Schulter, lächelt mich kurz an und entfernt sich dann wieder von mir, Elliot tut es ihr gleich. Ich liebe die beiden, ich glaube die können meine Gedanken lesen und wissen, dass ich ruhe will. Naja, wir kennen uns ja auch schon ewig, sie wissen einfach wie sie mit mir umgehen müssen. Luna und Elliot sind Zwillinge aber in allem komplett unterschiedlich. Luna ist total beliebt und ich glaube jeder einzelne Junge auf der Highschool steht auf sie. Das genießt sie auch in vollen Zügen. Elliot hingegen ist eher Schüchtern und für andere unscheinbar, obwohl es dafür keinen Grund gibt, er hat so viele Versteckte Talente. Auch im Laufe des Tages bessert sich meine Laune kein Stück, aber anstatt einfach nur genervt rum zu sitzen verbrachte ich meine Zeit damit alle anderen in dieser Highschool zu beobachten. Allein durch das beobachten kann man schon so viel über die Eigenschaften der Menschen erfahren. Bei manchen wundere ich mich ein wenig wie man so bösartig sein kann. Manchmal musste ich mich sogar beherrschen bestimmte Personen keine Moralpredigt zu halten. Nachdem ich dann endlich diesen Tag überstanden hatte und unversehrt zuhause angekommen bin, warten Meine Eltern streitend auf mich, damit ich mich um meine Schwestern kümmere während die beiden ungestört ausdiskutieren können wie wir diesen Monat über die Runden kommen. Jeden Monat das gleiche. Ich arbeite schon neben meiner Schulzeit als Kellnerin in einem kleinen Cafe um die Ecke um ihnen ein bisschen unter die Arme greifen zu können. Aber die beiden machen sich immer viel zu viel Sorgen, sodass sie vollkommen Verrückt werden. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich die einzige hier bin, die normal ist. Aber der Gedanke legt sich meist schnell wi! eder, de nn in dieser Familie ist einfach keiner Normal. Da ich heute nicht ins Cafe muss lege ich mich schon ziemlich früh ins Bett und nach meinem Abendlichen Gebet, meine Familie ist sehr gläubig, ich glaube das ist auch das was uns über Wasser hält und uns immer neue Hoffnung gibt, schlafe ich auch recht schnell ein.
 
1. Traum
Ich spüre etwas Weiches unter mir, viel weicher als mein Bett, oder Spinne ich jetzt? Ich öffne meine Augen und sehe mich um. Eine Wolke? Ich liege tatsächlich auf einer riesigen rosa Wolke. Das kann doch nicht real sein. Um mich herum sehe ich den Himmel und noch mehr Wolken, kleine, große, runde, flache. Aber ansonsten ist hier nichts. Plötzlich packt mich ein unglaublich schönes Gefühl. Ich fühle mich wohl, ich bin glücklicher als je zuvor. Nun fange ich an laut loszulachen, einfach nur weil ich so unglaublich glücklich bin, dass ich es nicht in Worte fassen kann. Ich höre auf zu lachen als ich eine Gestalt auf mich zukommen sehe. Ich habe keine Angst, nicht im Geringsten, was mich ein wenig wundert. Die gestalt Kommt immer näher und irgendwann erkenne ich eine Menschengestalt. Es ist ein Mann, ein wunderschöner Mann. Er hat braun/rötliche Haare bis zu den Schultern und trägt einen kurzen Bart. Er ist in ein weißes Kleid gehüllt, nein, es ist weißer als weiß. Ich bin fast geblendet so strahlt er. Ich muss anfangen zu Weinen, ich bin mir nicht Sicher warum genau aber ich glaube sogar es ist wegen ihm. „Es gibt keinen Grund zu Weinen.“ Tröstet er mich „So ein schöner Engel muss nicht weinen.“ Hat er gerade Engel gesagt? Ich bin mir sicher, das muss ein Traum sein. Als ob dieser Mann meine Gedanken lesen könnte antwortet er mir: „Ja du träumst, aber dennoch ist es real. Du bist aus einem bestimmten Grund hier, mein Kind.“ Nun bin ich verwirrt. Ist das nun ein Traum oder nicht? Was für ein bestimmter Grund? Als ich mich wieder beruhigt habe und endlich aufhörte zu Weinen fragte ich ihn auch genau diese Fragen. „Nun du bist rein und du glaubst. Dadurch bist du zu einem wahrhaften Engel geworden, ein Engel, der in der Armee Gottes für das gute Kämpft. Du bist hier damit du dich darauf vorbereiten kannst.“  Bevor ich we! iter Fra gen stellen kann erklärt er schon: „Du wirst alles noch früh genug erfahren aber jetzt musst du gehen“ Ich möchte noch nicht gehen, ich will mehr wissen. Aber es ist schon zu spät, ich wache in meinem Bett wieder auf.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.01.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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